SKALARE

(Pterophyllum spp.)

Skalare gehören zu den eher grösseren Aquarienfischen. Skalare sind hochrückige, seitlich abgeflachte Fische mit segelartig ausgebildeten Rücken- und Afterflossen und stark verlängerter Bauchflosse. Das  senkrechte schwarze Streifenmuster und die Körperfärbung mit hellerem Rücken und dunklerem Bauch dienen der Tarnung vor Fressfeinden. Es gibt drei Arten: Pterophyllum scalare, P. leopoldi und P. altum.

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HERKUNFT

Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über das gesamte Flusssystem des Amazonasgebiets. Sie leben in langsam fliessenden Gew.ssern und halten sich gerne im Uferbereich auf.

 

VERHALTEN

Der Rote Neon ist eine schwimmfreudige, in Gruppen lebende Art. Er sollte m.glichst in Gruppen ab 30 Individuen, mindestens jedoch ab 10 Individuen gehalten werden.

 

EINRICHTUNG

Das Aquarium sollte mit vielen Pflanzen und Holzstrukturen eingerichtet sein, damit dunklere und hellere Bereiche entstehen.

Für die Fische sollte dennoch genügend Schwimmraum vorhanden sein. Der Bodengrund sollte dunkel, die Beleuchtung nicht zu grell sein. Mit auf der Oberfl.che schwimmenden Pflanzen kann das Licht etwas abgeschirmt werden.

 

PFLEGE

Als Futter gibt man Trockenfutter und Mückenlarven oder Wasserflöhe (als Lebend- oder Frostfutter). Der Rote Neon reagiert empfindlich auf eine Verschlechterung der Wasserqualität.

 

WASSERWERTE

Leicht saures, weiches Wasser, Gesamthärte 3–12 °dGH, Temperatur 23–27 °C, pH 5–6,5.

 

VERGESELLSCHAFTUNG

Die Art sollte nur mit friedlichen, etwa gleich grossen Arten vergesellschaftet werden. Sie dürfen nicht mit Arten zusammen gehalten werden, die kleinere Fische fressen (z. B. Skalaren). Auch mit nachtaktiven Arten (z. B. Welsen) verträgt sich die Art schlecht, weil die Roten Neon nachts am Boden ruhen und gestört werden können.

ZUCHT

Die im Handel verkauften Tiere stammen häufig aus europäischen Nachzuchten oder teilweise aus Wildf.ngen. Eine Alternative zum Roten Neon ist der sehr ähnliche Neonsalmler (Paracheirodon innesi). Diese Art lässt sich einfacher züchten und stammt heute vorwiegend

aus Nachzuchten.