AdobeStock_193787533.jpeg

Aquarienfische tierschutzgerecht töten

Fische sind leidensfähig. Die Behandlungsmöglichkeiten bei Aquarienfischen, die schwer krank oder verletzt sind, sind aber begrenzt. Sie sollten deshalb schnell und möglichst schmerzfrei getötet werden. Das Einschläfern mit einem geeigneten Betäubungsmittel ist die fischschonendste Methode.

 

Wer lebende Fische selbst entsorgt, macht sich der Tierquälerei strafbar.

Um Krankheiten vorzubeugen, sorgt man am besten für gute Haltungsbedingungen. Trotzdem kann es passieren, dass unsere Fische krank werden. Das Behandeln von Krankheiten und Verletzungen ist  schwierig und Behandlungsmittel aus dem Zoofachhandel nützen oft nichts. Es gibt auch nur sehr wenige Tierärztinnen und Tierärzte, die sich bei Fischen auskennen.

 

Aquarienfische, die aber sehr schwer krank oder verletzt sind, sollten deshalb aus Tierschutzgründen schnell und möglichst schmerzfrei getötet werden. Um dies zu regeln, hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) eine Tötungsrichtlinie erlassen. Dort wird klar darauf hingewiesen, dass das Einschläfern mit einem geeigneten Betäubungsmittel die fischschonendste Methode ist.

Das entsprechende Produkt «KOI MED Sleep» ist in der Schweiz aber nicht im Handel, sondern nur bei einigen spezialisierten Fischtierärzten erhältlich.

Weitere Auskünfte und Kontakt

Mit dem Mittel wird eine detaillierte Anleitung zur richtigen Anwendung abgegeben.

Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen "Fachinformation Tierschutz Nr. 16.5 Fische fachgerecht töten"